SECOR CHIPS & LIBRARY GmbH
SECOR standardisiert die Architektur des Software Defined Vehicle (SDV) – von der Chiplet-MCU bis zum OTA-Update. Ein durchgängiges Ecosystem. Keine Silos, denn Hardware und Software werden vom ersten Tag an gemeinsam gedacht.
Die Herausforderung
Bis zu 150 ECUs, getrennt entwickelt, treffen erst im Prototypenstadium aufeinander. Integration beginnt, der teuerste Teil der Entwicklung. Bis zu 80 % der Software bei neuer Hardware müssen recodet werden. Fehlerlisten. Iterationen. Terminverschiebungen.
Software (SW) und Hardware (HW) kommen von verschiedenen Zulieferern und treffen erst im Prototypenstadium erstmals aufeinander. Integrationsprobleme entstehen strukturell – nicht zufällig.
Integrationsprobleme tauchen meist erst im Prototyp auf, wenn Änderungen teuer sind. Fehlerlisten wachsen mit jedem Iterationszyklus. Time-to-Market leidet.
Das Potenzial in Zahlen
Geringere Entwicklungs- und Produktionskosten
Durch Wiederverwendbarkeit
Kürzere Time-to-Market
Durch standardisierte Module Hardware und Software
Resilientere Lieferkette
Durch pin- und funktionskompatible Alternativen. Längere Nutzungsdauer und ressourcen schonende Produktion
Quelle: AUTOMOBIL-ELEKTRONIK 05/2025 & 03/2026
Das SECOR SDV Ecosystem
SECOR verbindet standardisierte Hardware, eine integrierte Entwicklungsumgebung und eine vollständige Fahrzeugdaten-Plattform in einem durchgängigen Ecosystem. Keine Silos. Kein Vendor Lock-in. Volle OTA-Fähigkeit – vom ersten Sprint bis zum Youngtimer.
SECOR SDV LAB
Hardware und Software. Von Anfang an gemeinsam entwickelt. Software-Integrationstest je Sprint. Weniger Fehler. Schnellere Time-to-Market.
SECOR Data Usage
SECOR.data.USAGE aggregiert Fahrzeugdaten auf Basis der COVESA VSS und verbindet OTA-Updates mit datengetriebenen Services im SECOR.app.STORE.
SECOR Chiplets
Chiplet-basierte MCUs statt monolithischer SoCs. Funktionsumfang gezielt konfigurieren, ohne Neustart bei jeder Anforderungsänderung.
Positionierung im Ecosystem
Alle anderen Konzepte lösen Teilprobleme. SECOR standardisiert Hardware und Software gleichzeitig – als einziger Anbieter weltweit.
| Kriterium | Stand der Technik | Tesla- / China-Konzept | SECOR SDV ECOSYSTEM |
|---|---|---|---|
| E/E-Architektur | Individuelles Steuergerät je Komponente | SDV mit Zonenkonzept – Fokus auf SW | SDV voll mit zonalem Konzept – Fokus auf HW und SW |
| Anzahl ECUs | 100–150 | < 75 | < 75 |
| Kabelbaumlänge | 7–10 km | ca. 4–6 km | ca. 4 km |
| Austauschbare Mikrocontroller | |||
| Long Life Update HW & SW > 20 Jahre | |||
| SW Library generationsübergreifend (zertifizierte fehlerfreie Module) | |||
| Einheitliche API-Schnittstelle | Teilweise / möglicherweise | ||
| Supply Chain Resilience | Nicht belastbar | Nicht belastbar | |
| 3rd-Party-Software |
Der Entwicklungsprozess
Das SECOR.sdv.LAB ermöglicht Tier-1s, alte Bauteile mit ECU sauber in Hardware-Komponente und Software-Modul zu trennen. OEMs schreiben künftig beides separat aus. Software und Hardware laufen von Anfang an parallel und werden gemeinsam, iterativ und schnell entwickelt.
ca. 36 Monate vor SoP
OEMs schreiben Hardware-Komponenten und Software-Module separat aus. SECOR.sdv.LAB unterstützt Tier-1s beim Design der Bauteile – Hardware getrennt von der Software, die künftig im zonalen Rechner (zonal.CU) landet.
ab Tag 1 nach der Vergabe
Hardware und Software laufen parallel. Software-Integrationstest alle 14 Tage. Fehler entstehen früh – und werden früh behoben.
ca. 24 Monate vor SoP
OTA Software direkt aus dem SECOR.app.STORE laden. Strukturierte Fehlerlisten je Tier-1-Modul. Korrekturen direkt am SECOR.sdv.LAB.
ab SoP gesamter Lebens-zyklus
Messbare Ergebnisse
Geringere Entwicklungskosten
Keine K-Matrix, Reuse der Software vom Vorgänger, keine SW in the Loop (SiL), sondern direkt HW in the Loop (HiL), standardisierte APIs und regelmäßige Integrationstest mit dem SECOR.sdv.LAB.
Schnellere Time-to-Market
Iterative Integration ab dem ersten Sprint ersetzt späte, teure Korrekturrunden im Prototypenstadium, frühzeitige Fehlererkennung und -behebung.
OTA-updatefähig
Ab Start des Fahrzeug Entwicklungsprozesses erhalten die Prototypen und das SECOR.sdv.LAB alle 14 Tage ein OTA Update. Dadurch gleicher, aktueller Software-Stand.
Im Feld weniger Rückrufe, weniger Werkstatttermine.
Lieferkettensicherheit
Standardisierte MCUs aus drei Produktionsstätten gleichzeitig. Multi-Sourcing als Architekturprinzip.
Geringerer Ressourceneinsatz für Kabelbaum und Supply Chain. Verlängerung der Nutzungsdauer des SDV, durch Refurbish.
Standardisierte SDV-Softwarebibliothek, kompatibel mit Eclipse SDV Open-Source-Standards.
Verlässliche Technik
Erstmals auf der IAA Mobility 2025 präsentiert. Weltpremiere des SECOR.sdv.LAB auf der embedded world 2026.
Aktuell
Unter diesem Motto treffen sich am 16./17. Juni 2026 die Experten der Automobilindustrie für E/E-Architektur in Ludwigsburg. SECOR ist erstmals dabei und präsentiert die Weltneuheit SECOR SDV PoC 2.0.
Der fahrbare PoC stellt das SECOR SDV ECOSYSTEM erstmals mit 100 % FastEthernet vor. Um analoge Verbraucher wie Scheinwerfer und Scheibenwischer über FastEthernet zu steuern und mit Strom zu versorgen, wurden edge.CU light and power entwickelt.
30. Automobil-Elektronik Kongress
16. und 17. Juni 2026 in Ludwigsburg
Ein reales Fahrzeug mit vollständig implementiertem SECOR SDV ECOSYSTEM – erstmals live und fahrend auf einer Fachkonferenz der Automobilindustrie.
Nächster Schritt - partner
Das SECOR SDV Ecosystem entsteht nicht allein – es entsteht mit Partnern, die den Wandel der Automobilindustrie aktiv mitgestalten wollen.
OEMs & Tier-1
Partner werden
Bringen Sie Ihre Komponenten oder ein Konzeptfahrzeug in das SECOR SDV Ecosystem ein. Gemeinsam setzen wir den Standard – und schaffen die Basis für die nächste Fahrzeuggeneration.
Investoren
In den Standard investieren
SECOR standardisiert als einziger Anbieter Hardware und Software gleichzeitig – ein patentiertes Ecosystem mit klarem First-Mover-Vorteil. Sprechen Sie mit uns über Beteiligungsmöglichkeiten.
Software-Anbieter
Teil des Ecosystems werden
Entwickeln Sie Funktionslogik-Module für den SECOR SDV App Store – marken- und fahrzeugneutral, auf Basis standardisierter APIs. Einmal entwickeln. Alle Marken erreichen.
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